SECO Modular Vision 10.1 MX95 geht in Serienproduktion

Mit dem industriellen HMI auf Basis des NXP i.MX 95 modernisieren OEMs und Systemintegratoren ihre Maschinenschnittstellen, bringen lokale Intelligenz direkt an die Maschine und skalieren ihre Installationen. Modular Vision 10.1 MX95 ist ab sofort über DigiKey erhältlich.

SECO, ein High-Tech-Unternehmen für integrierte Edge-KI-Infrastruktur und physische KI-Systeme, gibt heute bekannt, dass Modular Vision 10.1 MX95 nach der Early-Access-Phase nun in Serie verfügbar ist. Das HMI richtet sich an OEMs und Systemintegratoren, die industrielle Bedienoberflächen neu entwickeln oder modernisieren. Rechenleistung, Display, industrielle Konnektivität und Software kommen aus einer Hand und sind bereits aufeinander abgestimmt. Das verkürzt den Weg von der Validierung bis zum Rollout und erleichtert später die Skalierung. Über DigiKey gibt es das Gerät auch einzeln oder in kleinen Stückzahlen, etwa für Kleinserien, Integrationstests, Validierung und erste Installationen.

Industrielle HMI-Integration vereinfachen

Wer ein industrielles HMI entwickelt oder überarbeitet, muss viele Bausteine zusammenführen: Rechentechnik, Display, industrielle Schnittstellen und eine Software, mit der sich das Gerät über Jahre betreiben und warten lässt. Jeder Baustein bringt eigenen Integrationsaufwand mit. Besonders spürbar wird das, wenn Unternehmen gewachsene Maschinenarchitekturen erneuern oder neue vernetzte Produkte vorbereiten.

Modular Vision 10.1 MX95 vereinfacht solche Projekte. Mit dem HMI bringen Hersteller aktuelle Rechenleistung, Konnektivität und lokale Intelligenz in die nächste Generation ihrer Bedienoberflächen, ohne jede Technologieebene als eigenes Integrationsprojekt aufsetzen zu müssen. Die Architektur eignet sich für Neuentwicklungen ebenso wie für die Modernisierung bestehender HMI-Designs.

Wofür sich Modular Vision 10.1 MX95 eignet

Das HMI ist für industrielle Anwendungen gedacht, in denen Bediener Maschineninformationen sofort brauchen und Daten direkt an der Maschine ausgewertet werden sollen. In der Maschinenbedienung und Überwachung zeigt es Betriebsdaten und Anlagenstatus genau dort an, wo bedient wird. Die Bedienoberfläche reagiert so schneller und liefert mehr Informationen.

Darüber hinaus eignet sich das Gerät für die Qualitätsprüfung und andere Edge-KI-Anwendungen, die Daten in Echtzeit vor Ort analysieren. Ebenso passt es zum Anlagen- und Gerätemanagement, wenn Diagnose, Betriebszustand und Maschinendaten direkt in der Fertigung verfügbar sein müssen. Interessant ist Modular Vision 10.1 MX95 damit für neue intelligente HMI-Projekte und für Hersteller, die bestehende Produktgenerationen mit mehr Rechenleistung und KI-Funktionen ausstatten wollen.

Integrierte Hardware und Software für einfacheren Rollout

Herzstück von den Modular Vision 10.1 MX95 ist der Anwendungsprozessor NXP i.MX 95. Dazu kommen ein 10,1-Zoll-Touchdisplay mit mindestens 400 nits Helligkeit und einer Hintergrundbeleuchtung, die mindestens 30.000 Stunden hält, integrierte Grafik, KI-Beschleunigung mit bis zu 2,0 TOPS bzw. 8 eTOPS und die Konnektivität, die industrielle HMI-Anwendungen brauchen. Das Gerät wird in die Schalttafel eingebaut, ist frontseitig nach IP65 geschützt und bringt ein integriertes Wärmemanagement sowie einen weiten DC-Eingangsspannungsbereich mit. So läuft es im Dauerbetrieb in ganz unterschiedlichen Industrieumgebungen. Hardwarebasierte Sicherheitsfunktionen unterstützen die Konformität mit FIPS 140-3, ein wichtiger Punkt für vernetzte Anwendungen in der Industrie. OEMs erhalten damit eine Plattform für alles, was Visualisierung, lokale Datenverarbeitung und intelligente Funktionen am Edge verlangt.

Die Softwarebasis liefert Clea OS, SECOs industrielles Betriebssystem auf Yocto-Basis. Es bringt Sicherheitsfunktionen, Software-Updates und Geräteverwaltung über den gesamten Lebenszyklus mit. Rollout und Lifecycle-Management gehören so von Anfang an zur Systemarchitektur und müssen nicht nachträglich als eigene Ebene integriert werden. Das gewinnt an Gewicht, weil Regulierungen wie der Cyber Resilience Act (CRA) die Anforderungen an Cybersicherheit und Lifecycle verschärfen. OEMs senken so ihren Compliance-Aufwand und entwickeln leichter sichere, vernetzte Industriegeräte. 

Lorenzo Veltroni, Chief Product and Marketing Officer bei SECO, sagte:

„Für OEMs zählt bei einer modernen HMI-Plattform nicht nur die Technologie. Entscheidend ist, wie gut sich daraus Produkte machen lassen, die im realen Einsatz bestehen. Mit Modular Vision 10.1 MX95 geben wir Kunden eine einheitliche Basis, um ihre HMI-Anwendungen mit leistungsstarker Grafik, KI-Beschleunigung und sicherer Konnektivität weiterzuentwickeln. Gleichzeitig vereinfachen wir die Integration und die langfristige Produktentwicklung.“

Erhältlich über DigiKey

Modular Vision 10.1 MX95 gibt es in zwei Konfigurationen: mit 4 GB RAM und 16 GB eMMC oder mit 8 GB RAM und 64 GB eMMC. Kunden wählen je nach Anforderung ihrer Anwendung. Über DigiKey lassen sich Einzelstücke und kleine Stückzahlen ohne Lieferzeit bestellen, etwa für Kleinserien, Integrationstests, Validierung und erste Installationen.