Wie SMARC-Module die digitale Beschilderung neu erfinden

Dieser Blogbeitrag erklärt, warum Anwendungen wie digitale Beschilderung eine Computerplattform erfordern, die hochentwickelte Visualisierung, KI und intelligente Konnektivität kombiniert – und dabei kompakt, energieeffizient, zuverlässig und kostengünstig bleibt. Er zeigt, wie Prozessoren wie der MediaTek Genio 700, basierend auf Smartphone-Prozessor-Technologie, diese Anforderungen erfüllen und warum sie besonders gut für Plattformen wie SMARC geeignet sind. Außerdem werden die Vorteile der Integration der Clea-Software-Suite von SECO hervorgehoben, um eine robuste Grundlage für digitale Beschilderungslösungen zu schaffen.

Digitale Beschilderungssysteme sind zu einem festen Bestandteil moderner Umgebungen geworden – sie unterstützen interaktive Werbung im Einzelhandel, liefern Fahrgastinformationen im öffentlichen Nahverkehr und bieten digitale Menüs in Restaurants. Die Erwartungen an diese Systeme werden jedoch immer komplexer.

Heutige Beschilderungslösungen müssen mit ihrer Umgebung interagieren, in Echtzeit reagieren und kontinuierlich verbunden bleiben. Künstliche Intelligenz (KI) spielt eine Schlüsselrolle, indem sie Funktionen wie Publikumsmessung und Personenflussanalyse ermöglicht. Diese Fähigkeiten ermöglichen es der Beschilderung, sich dynamisch an das Verhalten der Zuschauer anzupassen und gleichzeitig fortschrittliche Analysen und betriebliche Einblicke zu unterstützen.

Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, benötigen Systeme eine höhere Rechenleistung, die lokal am Edge bereitgestellt wird – ohne auf Cloud-Infrastruktur angewiesen zu sein. Dieser Wandel hilft, die Latenz zu reduzieren, die Privatsphäre zu wahren und die Zuverlässigkeit zu verbessern. Gleichzeitig müssen die Plattformen kompakt, energieeffizient und kostengünstig bleiben.

Die visuelle Leistung bleibt ebenso entscheidend. Zeitgenössische Installationen verwenden häufig hochauflösende 4K-Displays, manchmal in Multi-Screen-Konfigurationen. Diese Systeme müssen hochwertige Animationen und Effekte reibungslos über mehrere Ausgänge hinweg rendern.

Schließlich ist eine zuverlässige Konnektivität unerlässlich. Digitale Beschilderungsgeräte müssen vernetzt bleiben – über Wi-Fi, Ethernet oder 5G –, um Fernaktualisierungen, Inhaltsbereitstellung und Datensynchronisation zu ermöglichen.

Mobile Prozessor-Technologie stellt sich der Herausforderung Die Leistungs- und Effizienzanforderungen moderner digitaler Beschilderung – hochauflösende Grafiken, Echtzeit-KI und ständige Konnektivität – ähneln stark denen von Smartphones. Diese Überschneidung hat mobile Prozessortechnologien zu einer attraktiven Option für eingebettete Systeme gemacht, die eine überzeugende Kombination aus Leistung, Größe und Energieeffizienz bieten.

Ein herausragendes Beispiel ist der MediaTek Genio 700. Basierend auf Smartphone-Prozessortechnologie und für industrielle Multimedia-Anwendungen entwickelt, bringt dieser Prozessor fortschrittliche Fähigkeiten in eingebettete Umgebungen wie digitale Beschilderung.

Einer seiner Hauptstärken liegt in der Grafikleistung. Die integrierte Arm Mali-G57 MC3 GPU unterstützt zwei 4K-Displays und ermöglicht lebendige, hochauflösende Inhalte über Multi-Screen-Installationen hinweg. Reibungslose Animationen, Videowiedergabe und grafische Effekte können kompromisslos geliefert werden, gesendet über eine Auswahl an LVDS-, eDP-, DP- und HDMI-Schnittstellen.

Der Prozessor bietet auch beeindruckende Rechenfähigkeiten. Er kombiniert zwei leistungsstarke Arm Cortex-A78-Kerne mit 2,2 GHz mit sechs energieeffizienten Cortex-A55-Kernen mit 2,0 GHz. Diese heterogene Architektur sorgt für ein Gleichgewicht zwischen Reaktionsfähigkeit und Energieeinsparung – entscheidend für Systeme, die kontinuierlich ohne aktive Kühlung oder aus einer Batterie betrieben werden müssen.

Künstliche Intelligenz-Workloads profitieren von dedizierter Hardwarebeschleunigung. Der integrierte Deep Learning Accelerator (DLA) des Genio 700 liefert bis zu 4 TOPS (Billionen Operationen pro Sekunde) und unterstützt Edge-Inferenz für Anwendungen wie Publikumserkennung, Objekterkennung oder Verhaltensanalyse. Der Prozessor enthält auch eine hardwarebasierte Vision Processing Unit (VPU), um Bildverarbeitungs- und Computer-Vision-Algorithmen zu beschleunigen. Diese Aufgaben können in Echtzeit direkt auf dem Gerät ausgeführt werden, ohne dass die Verarbeitung in die Cloud ausgelagert werden muss.

Zusammen machen diese Fähigkeiten den Genio 700 zu einer idealen Grundlage für die nächste Generation von Beschilderungsplattformen, die Intelligenz, Reaktionsfähigkeit und Effizienz basierend auf Video- und anderen situativen Parametern erfordern – alles in einem kompakten und kostengünstigen Format.

Wie SMARC Leistung zum Leben erweckt

SECO erweitert sein Hardware-Angebot mit dem Clea Software Framework – einer Plattform, die die Entwicklung, Bereitstellung und langfristige Verwaltung von verbundenen Edge-Systemen wie digitaler Beschilderung vereinfacht.

Am Edge bietet Clea OS eine produktionsreife Linux-Umgebung basierend auf dem Yocto-Projekt. Es enthält alle wesentlichen Treiber und Dienste, sodass Entwickler schnell einsatzbereit sind, ohne einen benutzerdefinierten Software-Stack von Grund auf neu erstellen zu müssen. Eingebaute Unterstützung für automatisierte Tests und kontinuierliche Integration (CI/CD) beschleunigt die Entwicklung weiter und stellt die Softwarequalität im Laufe der Zeit sicher.

Clea vereinfacht auch das Remote-Flottenmanagement. Gerätebereitstellung, Überwachung und Over-the-Air (OTA)-Updates können zentral verwaltet werden, was die Wartung von Beschilderungsnetzwerken an mehreren Standorten erleichtert. Sicherheitsfunktionen – wie verschlüsselte Kommunikation, Zugriffskontrollen und Firmware-Integritätsprüfungen – sind integriert, um einen zuverlässigen Betrieb im Feld zu unterstützen.

Darüber hinaus bietet Clea OS die wesentlichen Funktionen, um die Einhaltung der Funkanlagenrichtlinie (RED) der Europäischen Union (EU) (Richtlinie 2014/53/EU) Delegierte Verordnung (EU) 2022/30 zu erleichtern. Diese Verordnung erfordert, dass die meisten drahtlosen Geräte, die ab dem 1. August 2025 innerhalb der EU verkauft werden, die Cybersicherheitsanforderungen in EN 18031-1 erfüllen. Clea OS integriert die Sicherheitstechnologien des Siliziumanbieters nativ und liefert ein vollständig sicheres und konformes Produkterlebnis mit minimaler Konfiguration durch den Kunden, wobei kritische Sicherheitsfunktionen wie Secure Boot und Firmware-Validierung gehandhabt werden.

Für die Cloud-Integration bietet Clea ein webbasiertes Portal, das Echtzeitüberwachung, Datenorchestrierung und Anwendungsbereitstellung ermöglicht. Dadurch können Systembetreiber Tausende von Geräten verwalten, neue Inhalte oder Software-Updates bereitstellen und Nutzungsmetriken analysieren – alles über eine zentrale Schnittstelle.

Durch die Kombination der Leistung des Genio 700 Prozessors mit der Clea-Infrastruktur liefert SECO eine vollständige Lösung, die intelligente digitale Beschilderung unterstützt – von der anfänglichen Entwicklung bis hin zur großflächigen Bereitstellung und laufenden Wartung.

Integration des Clea Software Frameworks von SECO

Diese Kombination wird noch überzeugender, wenn sie mit einer intelligenten Softwarelösung wie dem Clea Framework von SECO kombiniert wird.

Am Edge liefert Clea OS ein vollständiges Linux-Board-Support-Paket, das auf dem Yocto-Projekt basiert. Es bietet eine integrierte DevOps-Infrastruktur mit CI/CD-Pipelines für automatisierte Tests sowie Gerätetreiber, IoT-Datenorchestrierung, Geräteverwaltungsfunktionen und Sicherheitsfunktionen.

Dieser umfassende Stack ermöglicht es Entwicklern, sich auf die Anwendungslogik anstatt auf die Infrastruktur zu konzentrieren. Für Cloud-Funktionalität bietet Clea eine passende Plattform für Datenorchestrierung und Geräteverwaltung sowie ein Benutzerportal für die direkte Verwaltung von Netzwerken. Clea erleichtert zudem die Bereitstellung von KI-Algorithmen in Edge-Geräten. Indem es die Hardwarekomplexität abstrahiert und gleichzeitig Echtzeitanalysen handhabt, hilft Clea Entwicklern, fortschrittliche Prozessoren wie die Genio 700-Serie voll auszuschöpfen.

Fazit

Digitale Beschilderung entwickelt sich schnell weiter. Was heute benötigt wird, sind Systeme, die nicht nur Inhalte anzeigen, sondern auch intelligent reagieren, Daten analysieren und nahtlos verbunden bleiben. Der SOM-SMARC-Genio700 bietet die ideale Kombination aus Leistung, Energieeffizienz und integrierter KI, um diese Anforderungen zu erfüllen.

Bereit für Ihre zukünftige digitale Beschilderungslösung? Kontaktieren Sie SECO noch heute.